Xenia Rubinos

Do 27.10.2016


Alte Feuerwache Mannheim

VVK: 17 € zzgl. Geb

AK: 20 €

Beginn: 20:00

Einlass: 19:00

Land: USA

Besetzung:
Xenia Rubinos : voc, keys
Marco Buccelli : dr
Nick oddy : keys
Jackson Hill : keys

Das Magazin The New Yorker hat 2013 etwas sehr Schönes über ein Konzert von Xenia Rubinos geschrieben: In besonders intensiven Momenten benehme sich ihr Bund schwarzen Lockenhaars wie ein drittes Bandmitglied, das wellenartig auf die Musik reagiere. Jeder muss sich notwendigerweise zu diesen Klängen verhalten und im Zweifelsfall dazu bewegen: Rubinos exzentrische, mit Hip-Hop-Rhythmen vertraute Stimme, die manchmal peitschenden, manchmal spitzen Keyboardparts gepaart mit den funkig-druckvollen Beats des Schlagzeugers und Produzenten Marco Buccelli – das ist von einer eigentümlich rohen Energie und im Detail oftmals subtil. Auch auf dem neuen Album „Black Terry Cat“ der 31-Jährigen erzeugt das ein fiebriges Gemisch aus Jazz, Funk, Hip-Hop, Soul und Latino-Klängen. Manchmal erinnert Rubinos dabei an Neneh Cherry, manchmal an Erykah Badu. Der Sound hat eine schneidende Klarheit, und der ästhetischen offenheit entspricht eine politisch bewusste Haltung, die in den Texten Ausdruck findet. Rubinos, Tochter eines kubanischen Vaters und einer puertoricanischen Mutter, ist mit Salsa, Merengue und Rumba aufgewachsen. Nach ihrer musikalischen Ausbildung hat sie erst vor wenigen Jahren angefangen, „Popmusik“ zu schreiben und zu spielen. Pop ist bei ihr allerdings ein Gefäß, das einen großen Bauch hat, in dem sich die Musik ihrer Kindheit mit allen möglichen anderen Genres mischt. Heute lebt Rubinos in Brooklyn – bekanntlich ein Experimentallabor avancierter Musik!