Kulturhaus Karlstorbahnhof Heidelberg
Pré-vente: 19€plus des frais
Guichet de location: 23€
Début: 21:00
Ouverture des portes: 20:00
Pays: USA
Cast
Ethan Iverson : p
Reid Anderson : b
David King : dr
„Es ist tatsächlich eine Frage der Pop-Sensibilität“, ruft Ethan Iverson ins Telefon. „Pop-Sensibilität hat es in unserer Musik immer gegeben. Pop-Sensibilität ist uns sehr wichtig. Es stünde dem modernen Jazz übrigens gut zu Gesicht, wenn er mehr Pop-Sensibilität entwickeln würde. Wir spielen gerne Sachen, die wir selbst gerne hören. Das ist allerdings keine kommerzielle Entscheidung, sondern eine künstlerische.“ Und wenn die drei Amerikaner von The Bad Plus das spielen, was sie selbst gerne hören, dann tun sie das in der unverwechselbar dynamischen, aber völlig unironischen Manier von eben The Bad Plus. Sie bemächtigen sich fremden Materials und haben dafür sogar einen Namen: „Badplusification“. Wie kein anderes Format hat das klassischste Jazz-Format des Piano-Trios im vergangenen Jahrzehnt daran gearbeitet, dem Jazz neue Hörerschichten zu erschließen. Und neben e.s.t. haben The Bad Plus damit wohl am meisten Erfolg gehabt. Ihr Geheimnis: eine rabiate, wuchtige, am Rocksound geschulte Spielweise und ein ausgeprägter Sinn für Cover-Versionen. Mal ist es ein Song von Nirvana, mal einer von Queen oder David Bowie. Auf dem aktuellen Album „For All I Care“ sind es die Bee Gees („How Deep Is Your Love“) und Heart („Barracuda“), aber auch Ligeti und Strawinski – alles bis zur Kenntlichkeit badplusifiziert. Alles eine Frage der Pop-Sensibilität!