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Es gibt eine spezifische Ästhetik der Jazzfotografie. Durch sie wird eine wesenhafte Nähe zu ihrem Gegenstand kenntlich. Jazzfotografen improvisieren genauso wie Musiker über ein Thema und überhöhen zugleich ihr Objekt. Manche Fotos von Jazzmusikern dürften keinen geringen Anteil an deren Legendenbildung haben. Die besten Fotografien fangen das Charakteristische eines bestimmten Künstlers im Moment einer musikalischen Bewegung ein – und bewahren trotz der Darstellung nur dieses einen Augenblicks die Dynamik eines ganzen Auftritts. Viele Fotos von Adonis Malamos, die in den letzten Jahren bei Konzerten des Enjoy Jazz Festivals entstanden sind, bilden die besondere Aura der Jazzer ab. Sie sind aber nicht lediglich Vergewisserungen eines unwiederholbaren Moments, sondern eben auch selbst künstlerische Auseinandersetzungen – die Fortsetzung der Musik mit anderen Mitteln. Zum zweiten Mal präsentiert Adonis Malamos nun im Café Prag seine Fotografien per Beamer und spielt dazu Lieblingsstücke – und zwar à la Carte. Die musikalische „Karte“ wird den Besuchern am Eingang ausgehändigt, mit ein paar Informationen zu den Songs und dem Versprechen, dass nur die besten Zutaten verwendet werden. Wie auch schon im letzten Jahr gilt die Ansage: Play it loud!
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