KOKOROKO

Fr 18.10.2019


Alte Feuerwache Mannheim

VVK: 25 € zzgl. Geb

AK: 30 €

Beginn: 20:00

Einlass: 19:00

Reihe: Enjoy Jazz 2019

Land: Großbritannien

Besetzung:
Sheila Maurice-Grey : tr
Cassie Kinoshi : as
Richie Seivwright : tb
Oscar Jerome : g
Yohan Kebede : keyb
Onome Edgeworth : perc
Mutale Chashi : b

Es spricht für das Gespür des DJs und Labelbetreibers Gilles Peterson, dass man sehr, sehr lange überlegen muss, wann zuletzt eine Kompilation, die eine lokale Szene einer größeren Öffentlichkeit präsentierte, solch eine Wirkung gezeitigt hat wie „We Out There“ (Brownswood). Die Kompilation präsentiert den „NOW“-Sound der jungen Szene Londons rund um Shabaka Hutchings, Moses Boyd, Nubya Garcia oder Theon Cross. Aufmerksame Enjoy Jazz-Besucher wissen: So neu ist das „NOW“ zwar nicht, aber dieser Schnappschuss einer Szene ist trotzdem beeindruckend dynamisch. Innerhalb dieser kreativen Gemengelage mit seinen Grundierungen von Jazz, karibischen Roots und/oder modernen Bass-Musiken steht allein das Septett Kokoroko für Afrobeat. Dieser, so die Band, sei in der aktuellen Szene ärgerlich unterrepräsentiert und verweist dabei auf Fela Kuti als ganz große Inspiration. Wie schon bei ihrem Signature-Track „Abusey Junction“ (ein Debüt mit über 30 Millionen Clicks auf YouTube!) lassen Kokoroko es auch „careerwise“ langsam angehen. Die Stücke werden lange live entwickelt und erprobt, bevor es ins Studio geht. Im Frühjahr 2019 haben Kokoroko eine EP mit drei neuen Tracks veröffentlicht. Der Sound wird sich künftig anderen Einflüssen öffnen, denn mit drei selbstbewussten Frauen in der Bläsersektion im Bühnenvordergrund ist Afrobeat-Fela Kuti-Museum auf Dauer einfach keine Option.

Das Konzert ist unbestuhlt.