Land: USA
Besetzung:
Adrian Younge: keys
Loren Oden: voc
Jack Waterson: g
Alfredo Fratti: g
C.E. Garcia: b
David Henderson: dr
Das Konzert wurde krankeitsbedingt abgesagt!
"Black Dynamite“, diese liebevoll trashige Hommage an das Blaxploitation-Kino der frühen 70er Jahre, hat es 2009 leider nicht in die deutschen Kinos geschafft, sondern musste mit Direct-to-DVD vorliebnehmen. In einer Filmkritik hieß es zutreffend, der Film sei mehr „70er Jahre“ als es die 70er Jahre selbst je gewesen seien. Das hatte auch mit dem kongenialen Soundtrack zu tun, denn der Multiinstrumentalist Adrian Younge toppte hier augenzwinkernd alles, wofür Issac Hayes, Bobby Womack, James Brown oder Curtis Mayfield stehen. Younge, Jahrgang 1978 und mit HipHop aufgewachsen, liebt die goldenen Jahre des Soul zwischen 1967 und 1973 und ist nach eigener Aussage von Soundtracks als Ideen-Pool besessen. Zwar arbeitete Younge in der Folge als Produzent mit den Delfonics, Kendrick Lamar und Ghostface Killah, aber sein bislang größter Coup gelang ihm 2011 als Bandleader mit Venice Dawn und dem überbordenden funky-psychedelischen Soundtrack „Something About April“, der sich binnen kurzem zum SampleReservoir für Jay Z, Common und DJ Premier mauserte. Wen interessiert da noch, dass gar kein Film zu diesem Soundtrack existiert? Im Januar 2016 legte Younge mit „Something About April II“ entsprechend stylish nach, unterstützt jetzt von so unterschiedlichen Vokalisten wie Stereolabs Laeticia Sadier oder Bilal. Tomorrow’s People Today!