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Das Saxophon sei ein Instrument, das einem Musiker extrem nahe stehe. Näher sogar als die eigene Frau. Es sei zudem ein sehr spezielles Instrument. Es könne einen in den Wahnsinn treiben – weil manchmal nicht das herauskommt, was man gerne spielen möchte. So beschreibt Sonny Rollins in dem nach seinem berühmten Album benannten Film „Saxophone Colossus“ das Verhältnis zu seinem Instrument. Ganz eindeutig ist das Saxophon eine Erweiterung des eigenen Körpers. Man sieht das schon im ersten, fünfzehn Minuten langen Konzertausschnitt aus dem Jahr 1986: Rollins spricht aus dem Saxophon heraus, es ist ein berauschter, immer intensiverer Monolog und zugleich ein Dialog mit den Mitmusikern. „Saxophone Colossus“, 1986 entstanden, ist eine die Arbeit des Jazz-Musikers reflektierende Dokumentation von Robert Mugge, in der sowohl Rollins als auch einige Jazz-Kritiker zu Wort kommen. Vor allem aber steht die Musik selbst im Mittelpunkt – mit drei längeren Konzert-Ausschnitten, die verschiedene Facetten von Rollins’ Schaffen präsentieren. Eine ideale Einstimmung auf das mit großer Spannung erwartete, diesjährige Abschlusskonzert des wichtigsten lebenden Tenorsaxofonisten und Improvisators am 18. November in Ludwigshafen.
Reservierung: www.atlantis-kino.de oder Tel 0621 – 21200. Oder kaufen Sie sich direkt Ihr Ticket unter www.enjoyjazz.de
» www.sonnyrollins.com