Reihe: Petros Klampanis IRRATIONALITIES
Land:
Besetzung:
Petros Klampanis : b
Bodek Janke : dr
Kristjan Randalu : p
Aufgrund des bundesweiten Beschlusses erneuter Corona-Einschränkungen wird das Festival bis zum 20. Dezember unterbrochen.
Neuer Termin für die Veranstaltung ist der 8.02.2021. Karten behalten ihre Gültigkeit. Voraussichtlicher Vorverkaufsstart ist im Januar.
„Irrationalities“ ist das erste Trio-Album des griechischen Bassisten Petros Klampanis, der nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch zwischen seiner Heimat Athen und New York hin- und herpendelt. Hört man sich die Platte an, reibt man sich verwundert die Augen bzw. Ohren: Wie kann es sein, dass der 39-Jährige vorher noch nicht auf diese Idee gekommen ist? Vielleicht brauchte es zwei so kongeniale Partner wie den aus Estland stammenden Pianisten Kristjan Randalu und den polnischen Schlagzeuger Bodek Janke. Manche Rezensent*innen fühlten sich an Bill Evans erinnert – wohlgemerkt Evans‘ Trio mit Scott LaFaro und Paul Motion. Aber da sind noch ein paar Facetten mehr, was vermutlich mit den diversen Einflüssen zu tun hat, die die drei Musiker mitbringen. „Irrationalities“ ist weniger ein Album, das mit dem Irrationalen spielt – eher mit dem Unvorhersehbaren, mit Verweisen auf alle möglichen Traditionen. Was man schon daran sehen kann, dass hier die griechische Ballade „Thalassa Platia“ neben dem amerikanischen Standard „Blame it On My Youth“ steht. Beiden Stücken und allen anderen auf dem Album wird dabei ein eigener Stempel aufgedrückt, will sagen: Das Trio verfügt über ein tiefes Verständnis von Groove und Timing, über eine von Respekt und zugleich Heiterkeit getragene Leichtigkeit, über Subtilität und Handfestigkeit, nicht zuletzt über ungewöhnliche Rhythmen. Und das wichtigste vielleicht: Die drei besitzen das Vermögen, ihre solistischen Fähigkeiten in den Dienst des Zusammenklangs zu stellen.
Greek bassist Petros Klampanis’ first trio album “Irrationalities” travels back and forth between Athens, his home city, and New York, both musically and geographically. On listening we are surprised and wonder how can it be that this 39-year-old musician did not do this earlier? Perhaps he needed congenial partners like pianist Kristjan Randalu from Estonia and Polish drummer Bodek Janke. Some critics felt reminded of Bill Evans – meaning Evans’ trio with Scott LaFaro and Paul Motion. However, there are a few more facets, most likely due to the different influences the musicians bring along with them. “Irrationalities” is an album that not so much plays around with irrationalities, but with the unexpected and it hints at all sorts of possible traditions. The Greek ballade “Thalassa Platia” is right next to the American standard “Blame it On My Youth”. Both pieces, and all others on the album, have a specific signature: The trio has a profound understanding of groove and timing, a lightness full of respect and cheerfulness at the same time, subtlety, stability and, last but not least, unusual rhythms.