Reihe: J. Peter Schwalm's "Beauty of Disaster"
Land: Norwegen / Deutschland / Großbritannien
Besetzung:
Eivind Aarset: g
J. Peter Schwalm: keys, electronics
Tim Harries: b
Terje Evensen: dr, electronics
Sophie Clements: visuals
Das Konzert musste leider krankheitsbedingt abgesagt werden!
Und noch ein alter Bekannter! Der Frankfurter J. Peter Schwalm sorgte 2001 für größeres Aufsehen, als er gemeinsam mit Brian Eno für das Album „Drawn From Life“ zeichnete. Es folgte der gemeinsame Soundtrack für „Fear X“ von Nicholas Winding Refn (2003). Vorher schon war der studierte Schlagzeuger ein Jahrzehnt als Slop Shop unterwegs und arbeitete beispielsweise mit Krautrock-Legende Holger Czukay (Can) zusammen. In den Nullerjahren gehörte Schwalm dann zu den regelmäßigen Gästen des Punkt-Festivals in Kristiansand und erarbeitete sich einen Ruf als kreativer Live-Remixer. In dieser Funktion war er auch 2009 bei Enjoy Jazz zu Gast, als er beim legendären Punkt-Gastspiel gemeinsam mit dem Gitarristen Eivind Aarset die britische Band Sweet Billy Pilgrim remixte. Mit Aarset und dem Bassisten Tim Harries arbeitet Schwalm mittlerweile recht regelmäßig zusammen, kuratiert Programme für Festivals und produziert Musiken für Theater, Film, Fernsehen und Hörkunst. Die Dark Ambient-Drift „The Beauty of Disaster“, musikalisch inspiriert von u.a. Miles Davis und György Ligeti und erweitert um Visuals von Sophie Clements, ist Schwalms sehr persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit den eindringlichen Bildern aus dem Umfeld der Katastrophe der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ im Golf von Mexiko 2010.