Wie altert man würdevoll im HipHop-Circuit? Erinnern Sie sich noch an „He’s the DJ, I’m the Rapper“ von DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince? Nein? Ist ja auch schon fast 20 Jahre her, dass Jeff Townes und the fabulous Will Smith mit diesem Track einen Hit landeten. Während The Fresh Prince danach zunächst eine Fernseh-, später eine bemerkenswerte Film-Karriere startete, kannte der Werdegang von Townes a.k.a. DJ Jazzy Jeff allerlei Aufs und Abs, seien es nun die Produzententätigkeiten für Künstler wie Eminem, Jill Scott oder auch Mariah Carey, seien es finanzielle Probleme, die ihm fast das Genick brachen. Auf der Habenseite der HipHop-Legende DJ Jazzy Jeff stehen historische Verdienste wie der erste Rap-„Grammy“ überhaupt für das Doppelalbum „Parents Just Don’t Understand“, das souveräne Soloalbum „The Magnificent“ von 2002 und ein sympathisches Gespür für alte Seilschaften. Als im Frühsommer 2007 „The Return Of The Magnificent“ erschien, waren nicht nur Method Man oder Rhymefest an Bord, sondern eben auch Big Daddy Kane und Pos von De La Soul. Und gleich die ersten Props des Albums gehören natürlich der Sugarhill Gang. Sehr entspannt und traditionsbewusst das: Party over here, Party over there!