Land: Frankreich
Besetzung:
Gaël Loison
Christophe Mevel
Yannick Martin
Support: Maxime Vavasseur : g, electronics
Die Geschichte ist bekannt: Experimentieren Musiker mit dem Songformat in Richtung Soundscapes, wird früher oder später ein Kritiker auf die akustische Herausforderung mit dem Spruch vom „Soundtrack für die Bilder im Kopf“ reagieren. Fallen die Experimente dann auch harmonisch und etwas mysteriös aus, dann kommt recht zügig David Lynch ins Spiel. Da kann man es auch gleich so machen wie die von Bohren & Der Club of Gore und The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble inspirierten Franzosen aus Brest. Man nennt sich einfach nach dem seltsamen FBI-Agenten aus „Twin Peaks“, verbeugt sich ganz offen vor der berühmten Filmmusik von Angelo Badalamenti, mischt noch etwas Cool Jazz und geisterhaft klingende Gesänge dazu und schafft durch Entschleunigung „an atmosphere of strangeness and beauty“, wie die Franzosen selbst sagen. Passt gut zur Bretagne! Passt noch besser zu unserer Dark Jazz-Reihe! Im Gepäck befinden sich die Stücke des dritten, sehr gelungenen Albums „Quatorze Pieces De Menace“, das auf dem einschlägigen Speziallabel für dunklere Ambient-Welten „Denovali Records“ erschienen ist. Die Musik vom Support Witxes (=Witches), gleichfalls bei „Denovali“ unter Vertrag, kommt wie eine Mischung von Acid Folk, Minimal und idiosynkratischer Klangforschung daher. Eigentlich ein idealer Konzertabend
für Halloween!