Land: Deutschland / Japan
Besetzung:
Mani Neumeier : dr, perc, voc
Makoto Kawabata : g, electronics
Atsushi Tuyama : b, voc
Nirgendwo auf diesem Planeten wird „Kraut-Rock“ derart verehrt wie in Japan. Bestes Beispiel dafür ist das offene Künstlerkollektiv um den Gitarristen Makoto Kawabata, das u.a. unter dem Namen Acid Mothers Temple eine recht unübersichtliche Diskografie aufweisen kann. Aufgewachsen mit klassischer Musik, wurde Kawabata im zarten Kindesalter durch die Konfrontation mit traditionellen indischen Klängen und der Musik von Karl Heinz Stockhausen in eine andere Umlaufbahn geschossen. Ursprünglich ging es ihm um die Kombination von Stockhausen und Deep Purple, dann kam „Kraut-Rock“ dazu. Acid Mothers Temple spielen eine freie Musik, die man vielleicht als Mischung aus „Space-Rock“ und „Noise“ bezeichnen kann. Und weil es (auch) ein Fan-Ding ist, musste es früher oder später zur Begegnung mit dem Guru Guru-Freigeist und der Schlagzeug-Legende Mani Neumeier kommen. Aus gleichem Holz geschnitzt, verstand man sich auf Anhieb, tourte in Japan und den USA und spielte das Album „Underdog Express“ ein. Turn on, tune in, drop out!